DNA-PARODONTITIS-TESTS: Wann? Wieso? Warum?

Die Diagnose PARODONTITIS kennzeichnet eine meist chronische Entzündung des
sogenannten Zahnhalteapparates. Die den Zahn umgebende Gewebsarchitektur
besteht aus dem knöchernen Zahnbett und dem als Mucosa und Gingiva bezeichneten Weichgewebe ("Zahnfleisch).
Genau diese Ober-und Unterkieferstruktur mit ihrem Zahnbestand ist der Angriffspunkt der PARODONTITIS-Keime (parodontopathogen). Diese Mixtur aus verschiedenen PA-Keimen findet sich auch im Speichel, in der Mandelregion und vor allem auf dem Zungenrücken. Um die Ursache dieser chronischen den Zahnbestand gefährdenden Erkrankung zu bekämpfen, bedarf es einer Analyse dieses parodontopathogenen Keimspektrums.

Vor einer PA-Therapie sollte als eine Bestimmung dieser Keime erfolgen.
Dazu erfolgt durch zwei spezifische DNA-Untersuchungen eine Markerkeim-Analyse
sowie eine genetischer Risikobestimmung.

DNA-Test (Zahnfleischabstrich)
1) Molekularbiologischer DNA-Test ergibt die spezielle Keim-Identifizierung und die Keimkonzentration. Dadurch wird die Wertigkeit der Pathogenität der Keime differenziert, insbesondere ob es sich um eine chronische oder progressive Form der Parodontitis handelt. Ebenso wird eine mögliche Antibiotika-Therapie ermittelt.

DNA-Test (Speicheltest)
2) Genetischer Risikobestimmungs DNA-Test zur objektiven Analyse der erblich bedingten Parodontitis-Anfälligkeit.

Diese Test sind wichtige Bausteine zur Parodontitis-Therapie. Ebenso unerlässlich
bei Erfolgs-und Verlaufskontrollen.