"Schwupp-di-wupp" Implantat im Kiefer – Wunschtraum?

Das Motto: "Morgens gebracht, abends gemacht" gilt eher für Express-Reinigungen denn für die komplexe und verantwortungsvolle Zahnimplantation.

Eigentlich weiss jeder, dass Qualität vor Schnelligkeit geht. Ausserdem
gehört zum Allgemeinwissen – auch für den medizinischen Laien –, dass eine
Knochen-wundheilung mehrere Monate dauert. Dieses Faktum gilt natürlich auch für die Einheilung eines Implantates im Ober- und Unterkiefer.

Nach welchen Kriterien soll nun der interessierende Patient einen kompetenten Implantologen suchen. Das Hauptmerkmal ist und bleibt die Qualifizierung des Arztes mit langjähriger Erfahrung sowie ein partnerschaftliches Vertauensverhältnis. Ausserdem ist entscheidend, ob hinsichtlich einer Zahnimplantation eine ausführliche individuelle Beratung, Untersuchung, Diagnostik erfolgt einschliesslich diversifizierter Therapiekonzepte sowie Kostenvoranschläge.

So sollte das Behandlungskonzept sein:

1) Wunsch des Patienten zur Implantat-versorgung!
2) Klinische und radiologische Diagnostik
3) Kieferabdrücke, Kiefermodelle
4) Zahnsanierung
5) Diagnostik Parodontitis: Parodontitis-Therapie, Prophylaxe
6) Kostenvoranschlag: Chirurgie, Prothetik
7) "Backward planning": Ästhetik-/Bohrschablone
8) Op-Aufklärung, Op-Einverständnisserklarung, Hinweis Periimplantitis
9) Vor definitiver Implantation Kieferknochen-Aufbau
10) Definitive Implantation, auch in Kombination mit Knochen-Aufbau
11) Implantat-Einheilung abwarten
12) Röntgen-Kontrolle
13) Schleimhauteröffnung, Gingivaformer, Schleimhautoptimierung
14) Implantatprothetik-Abformung, individ. Abdrucklöffel
15) Einprobe Keramikkrone, Brücke, herausnehmbarer Zahnersatz
16) Röntgenkontrolle der Prothetik, Optimierung der Ästhetik
17) Unterweisung in Dentalhygiene
18) Aufklärung über Gefahr Peri-Implantitis
19) Stringente Aufklärung über Nachhaltigkeit-Kontrollen:
RECALL-Termine min. 4 x im Jahr Prophylaxe/Dentalhygiene
20) Ein zufriedener Patient