IMPLANTATE und neue Beihilfeverordnung zum 1.2.2010 (HmbBeihVO)

Beihilfeberechtigte sind Beamte und Richter sowie deren nahen Angehörige (Ehehegattin oder Ehegatte, Lebenspartner oder Lebenspartnerin, Eltern, Kinder). Die geänderte Hamburgische Beihilfeverordnung gilt seit dem 1.2.2010. Jedes Bundesland hat ähnliche, aber doch spezielle Beihilfeverordnungen.

Für Implantaleistungen gelten folgende Änderungen:

1) Implantologische Aufwendungen nur noch 2 Implantate pro Kieferhälfte
2) Es zählen bereits vorhandene Implantate mit, werden aber nur berücksichtigt, wenn die Beihilfe bereits Aufwendungen dafür übernommen hat.
3) Suprakonstuktionen auf Implantaten (Kronen, Brücken, auch Keramikkronen und Vebindungdelementen etc.) sind unabhängig von der Implantat-Anzahl beihilfefähig.
4) Bei nicht angelegten Zähnen und bei grossen Kieferdefekten wurde die Beihilfefähigkeit neu definiert.
5) Prophylaktische Leistungen sind beihilfefähig.
6) Es gibt keine Indikationseinschränkungen mehr: z.B. ob Einzelzahnlücke oder Freiendsattel mit Implantaten versorgt werden sollen.

Bitte auf jeden Fall vor einer geplanten Versorgung mit Implantaten und deren Suprastruktur einen detaillierten Heil-und Kostenplan der jeweiligen Beihilfestelle Ihres Bundeslandes vorlegen.