Zahn weg! Knochen weg! Geld weg! – Strukturerhalt minimalinv. Therapie

Nach konservativer Zangen-Zahnextraktion folgen unausweichlicher Knochen- und Zahnfleischverlust. Nach ca. 3 Monaten entsteht eine Knochenmulde, die vor einer geplanten Implantation in der Kieferfront kostspielige und unangenehme operative Eingriffe bedingen.
Durch die herkömmliche Zahnextraktion wird primär der sogenannte "Faserbündelknochen" zerstört, so dass insbesondere in der "ästhetischen Zone" bei den fehlenden Frontzähnen ein nicht zu tolerierender Kieferknochen-kamm und Zahnfleisch-Defekt entsteht.

Die innovative, neue Technik heisst auf englisch "SOCKET PRESERVATION /RIDGE PRESERVATION" und bedeutet: Strukturerhalt des Zahnfaches und des umgebenden Zahnfleisches durch folgende Therapie:

1) Minimalinvasive, schonende Zahnentfernung
2) Auffüllung des leeren Zahnfaches durch biofunktionales Knochersatzmittel (Granulat)
3) Abdeckung Zahnfach durch fixierte Membran

In ca. 3-6 Monaten (je nach Wurzelanzahl) verknöchert das aufgefüllte Zahnfach unter Beibehaltung des Zahnfachprofils und des Zahnfleisch-Weichgewebes.
Dies ist die Voraussetzung für eine prothetisch anspruchsvolle Rekonstruktion in der ästhetischen Frontzahn-region mit einer Rot-Weiss-Ästhetik bei einer konventionellen Brückenkonstruktion.
Vor einer Implantation in der vulnerablen Oberkieferfront mit dem Ziel einer
harmonischen Zahn-Skyline ist die Zahnfach-Auffüllung nach Zahnextraktion
ein absolutes "Muss"!

Diese innovative, neue Methodik -"SOCKET PRESERVATION / RIDGE PRESERVATION" sollte im Prinzip nach jeder Zahnentfernung angewendet werden:

Zerstörter Kieferknochen-kamm wächst nicht wieder von selbst, vermindert auch den Srukturerhalt benachbarter Zähne!